Durch das ganze Feiern ist jetzt doch einiges liegen geblieben, um das ich mich jetzt mal kümmern muss. Eigentlich ist so eine Urlaubsplanung fast so stressig, wie Klausuren vorzubereiten.


Für Darwin hätten Ramona und ich beinahe keine vernünftige Unterkunft mehr bekommen. Es hat nun gestern aber doch noch geklappt. Erik und Jens, die irgendwo zwischen Broome und Darwin sind, erreiche ich nicht – Australiens Empfangslöcher sind halt sehr klein – und so musste ich jetzt einfach mal Nägel mit Köpfen machen und meinen Flug aus Adelaide nach Sydney für den 2. Juli buchen, mit Gepäck, weil wer weiß schon, ob der Wagen nicht doch irgendwo zwischen Adelaide und Sydney von den zweien verkauft wird.


Zwei Wochen für gute 2.500 km sollten reichen. Auf dem Weg liegen wunderschöne Nationalparks mit atemberaubenden Wasserfällen (Kakadu NP, Litchfield NP), sowie natürlich der Steinklumpen in der Wüste (Uluru f.k.a. Ayers Rock) und ein Opalgräberstättchen namens Coober Pedy, was zum größten Teil unterirdisch liegt, um sich vor Hitze und Kälte zu schützen. Das wird im Juli mal alles genauer an dieser Stelle erklärt ;-)


Dann ist mein DVD Laufwerk kaputt – Apple-Qualität lässt mal wieder grüßen – also ergoogle ich mir grade Möglichkeiten, um es in den USA austauschen zu lassen. Nebenbei suche ich nach guten Tauchgängen in Darwin, Wassertemperatur 25°C und im Hafen liegen Schiffwracks aus dem zweiten Weltkrieg. Ich freue mich also aufs Tauchen da oben und natürlich Sonne, nachdem es hier seit gut 2 Wochen regnet.


Dann buchte ich noch Brisbane für den 5. Juli für drei Nächte. Um Unterkünfte müsste ich mich da jetzt auch noch kümmern, aber erstmal müssen die wichtigen Sachen erledigt werden. Z.B. Packen. Jessi kann mehr Kilos mitnehmen als ich, also gebe ich die ganzen schweren Bücher an sie ab und nehme Leichtes in meinem Koffer mit. Praktisch wenn man gemeinsam über San Francisco fliegt ;-)


Sonntag sehe ich mir die Oper nun endlich mal von innen an (irgendein neumodisches Stück wird aufgeführt und ich bin mal gespannt auf die Akustik). Da ich glücklicherweise noch unter 30 Jahren bin, kostet die Vorführung im Hauptsaal auch nur 30 AUD.


Montag fährt mich Robby zu Rex‘ Haus mit all meinem Gepäck. Das wird dann da verstaut. Wenn Annie die Tür aufmacht – ich habe nämlich noch keinen Schlüssel zu dem Haus. Ich wohne dann in Rex altem Zimmer für die Tage im Juli die ich nicht in Adelaide bzw. Brisbane bin.


Und das Mailen macht immer noch keinen Spaß, also muss ich jetzt immer mit Laptop unterm Arm rüber zur Uni und mich da als eigentlich doch fertiger Student zwischen die ganzen Lernenden in der Bibliothek setzen, um meine Mails endlich mal vom Server kratzen und beantworten zu können...


 

Donnerstag, 12. Juni 2008

 
 
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