Nach dem gemeinsamen Mittagessen am Migration Museum mit Blick auf den Torrens River lief ich zum Festival Centre, vorbei an der „Skycity Adelaide“ (ein großes Casino), rüber zum Victoria Square (1836 fertiggestellt), weiter Richtung Stadtzentrum zum General Post Office Turm, machte einen Abstecher zur Art Gallery of South Australia und so habe ich eigentlich schon die gesamte Stadt innerhalb von zwei Stunden gesehen.




Beim angeblich besten Asiaten Adelaids gab es dann ein schmackhaftes Abendessen (in der Gouger St., der Fressmeile Adelaids), ergänzt durch eine Cola für sage und schreibe spottbillige 2,50 A$. Das schlug eindeutig das Outback und Sydney.


Ramona lotste mich dann noch über das Handy in die Kneipenstraße Adelaides (Hindley St.). Denn obwohl Adelaide mehr als doppelt so groß ist wie Hannover, werden nach 17 Uhr quasi die Gehwege überall hochgeklappt. Ich habe ja Canberra bewusst ausgelassen, aber Adelaide kommt in Punkto Langeweile da sicherlich heran: Geschäfte waren ab halb sechs geschlossen und die Straßen erinnerten an einen autofreien Sonntag.


Die letzte Nacht baute ich dann aus alter Tradition heraus noch mal das Zelt in meinem Hostelzimmer auf. (Natürlich auch um es noch einmal richtig trocken zu bekommen.)




Das Zelt habe ich dann wieder perfekt in den Minisack zusammengerollt, Winterschlafsack in meinem Koffer verstaut und auch noch die Kuscheldecke aus den kalten Zeltnächten für Ramona in Sydney mitbekommen.


Um 8.40 Uhr ging mein Flieger und auf der günstigen Taxifahrt zum Flughafen erfuhr ich den Grund von meinem Taxifahrer für das nach 18 Uhr unspektakuläre Adelaide: Ein Großteil der Leute in Adelaide sind über 30, Berufstätige und Verheiratete, die ihre Abende lieber daheim in den Vorstädten verbringen. Und genau die sah ich dann vom Flugzeug, womit der Outback-Trip nun sein Ende fand...


 

Dienstag, 1. Juli 2008

 
 
Weiter >3_Brisbane.htmlshapeimage_4_link_0
< Zurück../6/29_Eintrag_3.htmlshapeimage_5_link_0