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    <title></title>
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    <description>Andere Blogger in der Welt:&lt;br/&gt;· Erik in Melbourne &lt;br/&gt;· Ramona in Sydney&lt;br/&gt;· Lena in Stockholm&lt;br/&gt;· Frank in Sydney/Manly</description>
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      <title>Bye Bye Sydney</title>
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      <pubDate>Mon, 7 Jul 2008 02:56:23 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/7/7_Bye_bye_Sydney_files/DSCF3886.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/DSCF3886_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Sydney zeigte sich in meinen letzten Tagen noch einmal von seiner Schokoladenseite. Die Jungs waren schon bei Ramona eingekehrt, als ich noch in Brisbane war. Wir trafen uns in Manly, da ich da zum einen noch einen Schlafsack abzugeben hatte, und zum anderen weil Manly einfach nur schön ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir spazierten an der Küste entlang und wollten für den Rückweg eine andere Route einschlagen. Kurz eine Australierin im Garten gefragt, wie wir am besten wieder nach Manly kämen – sie schaut uns kurz an und sagt: „Ach, kommt her, ich fahre sowieso in die Stadt, steigt bei mir ein!“. So wurden wir drei dann im Lexus 5 Minuten später direkt wieder in der Einkaufszeile abgesetzt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Abends ging es gemeinssam mit Ramona erstmal ins Orient Hotel in den Rocks, dann in die Star Bar zum Vorglühen, dann weiter in die Three Wise Monkeys auf ein paar überteuerte Biere, aber dafür bei schöner Live Music, und schließlich wurden alle Register gezogen und noch ein Taxi zum Kings Cross bestellt. Dort tourten wir noch durch zwei Clubs.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Den nächsten Tag ein Abschiedsessen in der Stadt mit Yuni und Annie, die sich trotz Bittens und Bettelns auch nicht von mir einladen ließen. Das koreanische Essen war mal wieder lecker, reichlich und eine gute Grundlage für den letzten Abend in Ramonas Traumwohnung am Hafen mit 1A Blick auf meine Heimat seit knapp einem Jahr.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Fernsehen lief die Aufzugüberwachungskamera, die irgendwann erst gegen 1 Uhr ihren vollen Unterhaltungswert entfaltete und ich bin irgendwann mit einem Taxi wieder zuhause angekommen. Um 14.30 Uhr am nächsten Tag ging der Flieger und mir ging es einfach nur so schrecklich, wie der Abend zuvor schön war.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich regenerierte mich allmählich in einem Flughafen-Restaurant bei Süppchen und steinhartem Brot und ließ die Ansage „We are now boarding the flight to San Francisco“ erstmal an mir vorübergehen. Als dann allerdings nach nicht einmal 5 Minuten ertönte „This is our final boarding call for United Airlines...“ war ich schon recht irritiert. Erst als ich im Flugzeug stand und in eins bis nach hinten zu meinem Platz durchgehen konnte begriff ich: Die Maschine war leer! Jeder hatte ca. 3-4 Sitze nur für sich. Da ging es mir gleich noch mal viel besser. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und dann war es soweit. Start. Die Sonne schien mit voller Kraft an diesem Donnerstagnachmittag und der Pilot muss eine Extrarunde nur für mich um Sydney geflogen sein – zumindest kam es mir so vor. Denn ich sah alles, wozu ich irgendeine Geschichte oder Beziehung hatte: von Rex‘ Haus, der Train Station zum Flughafen, das QVB (dem Link zur Uni), über das Opernhaus, Darling Harbour mit seinen schönen Kneipen, die Harbour Bridge, Ramonas Appartment in North Sydney, die Anzac Bridge, die Erik und ich überquerten, die Parks am Wasser an denen ich mich von der Wohnungssuche ausruhte, Bondi Beach und den Rest der Küste nach Süden, die ich mit Rex vor einige Monaten noch hinuntergefahren bin.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Irgendwie war alles Schlimme mit einem Mal verschwunden, ich sah einfach nur noch die Schönheit der Stadt von oben, ich vermisste sie und ich wusste, dass ich ein wunderschönes Jahr gehabt habe.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Brisbane</title>
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      <pubDate>Thu, 3 Jul 2008 02:55:58 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/7/3_Brisbane_files/DSCF3828_2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/DSCF3828_2_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Zwei ganze Nächte verbrachte ich dann in Rex‘ Zimmer – in der australischen Korea-WG. In (Rex Mitbewohner) sollte ich nicht mehr zu Gesicht bekommen, mit Annie und Yuni kommunizierte ich meist nur über Post-It Notes. Annie bereitete mir eine liebevoll zusammengestellte Auswahl an möglichen Frühstücken vor:&lt;br/&gt;von Cornflakes über Brot und Obst bis hin zu Fertignudeln, Kaffee und Gin Tonic. Na gut!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Tagsüber traf ich mich dann mit Michael, der seinen letzten Tag in Sydney feierte und ich stellte ziemlich spät fest, dass ich ja morgen auch schon wieder weiterfliege: Brisbane mit Ramona war geplant und gebucht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Noch schnell den geflickten Koffer in der Stadt abgeholt (Qantas hatte Rex‘ Koffer leicht beschädigt) und dann auch schon wieder am nächsten Morgen ab zum Flughafen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unglücklicherweise hatte ich ganz vergessen, dass ich ja ausschließlich mit Handgepäck fliegen sollte. Daher war mein Nageletui natürlich fehl am Platz und kam nicht durch den Sicherheitscheck. Schlau wie ein Fuchs (man will ja Oma‘s gute Schere und Feile nicht an den Sicherheitsbeamten verschenken) entschloss ich mich sie am Flughafen hinter einem Bildschirm zu verstecken...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich kam vor Ramona an und bezog unser kitschiges Mini-Hotel direkt in der City. Die Stadt ist, wie Hannover, eine Ex-Expo-Stadt, aber hat aus dem Areal der Ausstellung wirklich etwas gemacht. Ich lief durch den Botanic Garden, über den Brisbane River zu den South Bank Parks – die Halbinsel, auf der die Expo stattfand. Hier fand ich kleine Parks, Tempel und einen Pool mit Sandstrand vor, von dem man einen Blick auf den angrenzenden Fluss und die Skyline „Brizzies“ hat. Wirklich schön: Flohmärkte, Straßenkünstler, fröhliche, spielende, tanzende oder grillende Menschen überall auf den Straßen und in den Parks. Es war deutlich wärmer als in Sydney und einfach entspannt. Dieselbe Tour sollte ich dann mit Ramona einige Stunden später noch mal bei Nacht laufen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Mietauto am nächsten Tag zu organisieren stellte sich als etwas kompliziert heraus. Mit etwas Verhandlungsgeschick und viel zu viel Geld haben wir es dann aber doch noch bewerkstelligt. Zuerst ging es auf den Mount Cootha für einen Blick auf Brisbane. Wir sahen allerdings nur Wolken. Es regnete und sollte auch erstmal nicht wieder aufhören. Unser Ziel war Surfer‘s Paradise. Dort gab es neben hässlichen Hochhäusern und dem Surf-Strand das letzte in Australien verbliebene Hard Rock Café, indem ich mir ein T-Shirt ergatterte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Anschließend ging es weiter zum Point Danger. Hier musste ein Foto geschossen werden, da dieser Ort (ca. 250 km südlich von Brisbane) der „östlichste Punkt des australischen Festlandes“ ist. Wir haben es grade so mit den letzten Sonnenstrahlen geschafft uns fotografisch am und um dem Leuchturm herum auszutoben und kehrten dann noch auf einen Absacker in Coolangatta in einem gemütlichen Restaurant ein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Abends ging es dann auf die Piste in Brisbane. Auch das war ein schönes Erlebnis. Im Gegensatz zu Sydney sind nämlich alle Läden von schick bis schäbig, von billig und alternativ bis prollig und überteuert sehr nahe beieinander. Nach einigen Bars saßen wir also in der Fußgngerzone und amüsierten uns über das sehr bunte Publikum auf der Straße. Adelaide war also in puncto Weggehen voll und ganz zu empfehlen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;An unserem gemeinsamen letzten Tag starteten wir dann noch einen zweiten Versuch zum „Aussichtsberg“ und siehe da: man sah!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Noch schnell durch die Stadt und alles bei Licht gesehen, was es zu sehen gibt und schwupps war Ramona nach einem Abendessen beim Chinesen, der „richtig“ chinesisch kocht auch schon wieder im Flieger nach Sydney. Ich wurde von einem Kumpel von Rex in der Stadt abgeholt bei dem ich dann die letzte Nacht verbrachte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Brett und sein Mitbewohnr mussten beide arbeiten und so spielten wir Karten, tranken Whisky bzw. Wein und ich lernte ein weiteres, typisch australisches Zuhause kennen. Und vor allem die australische Gastfreundlichkeit. Brett kam in seiner Mittagspause am nächsten Tag extra nachhause, um mich zum Flughafen zu fahren. Er war auch nicht davon abzubringen und nicht nur deswegen verblieb also Brisbane in sehr schöner Erinnerung (trotz Erkältung) und ist neben Melbourne eindeutig eine meiner Top-Städte in Australien!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;... ach ja: Das Nageletui lag nach 3 Tagen immer noch an seinem Platz hinter dem Monitor =)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Adelaide</title>
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      <pubDate>Tue, 1 Jul 2008 18:49:26 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/7/1_Adelaide_files/DSCF3740.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/DSCF3740_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Nach dem gemeinsamen Mittagessen am Migration Museum mit Blick auf den Torrens River lief ich zum Festival Centre, vorbei an der „Skycity Adelaide“ (ein großes Casino), rüber zum Victoria Square (1836 fertiggestellt), weiter Richtung Stadtzentrum zum General Post Office Turm, machte einen Abstecher zur Art Gallery of South Australia und so habe ich eigentlich schon die gesamte Stadt innerhalb von zwei Stunden gesehen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Beim angeblich besten Asiaten Adelaids gab es dann ein schmackhaftes Abendessen (in der Gouger St., der Fressmeile Adelaids), ergänzt durch eine Cola für sage und schreibe spottbillige 2,50 A$. Das schlug eindeutig das Outback und Sydney. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ramona lotste mich dann noch über das Handy in die Kneipenstraße Adelaides (Hindley St.). Denn obwohl Adelaide mehr als doppelt so groß ist wie Hannover, werden nach 17 Uhr quasi die Gehwege überall hochgeklappt. Ich habe ja Canberra bewusst ausgelassen, aber Adelaide kommt in Punkto Langeweile da sicherlich heran: Geschäfte waren ab halb sechs geschlossen und die Straßen erinnerten an einen autofreien Sonntag.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die letzte Nacht baute ich dann aus alter Tradition heraus noch mal das Zelt in meinem Hostelzimmer auf. (Natürlich auch um es noch einmal richtig trocken zu bekommen.)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Zelt habe ich dann wieder perfekt in den Minisack zusammengerollt, Winterschlafsack in meinem Koffer verstaut und auch noch die Kuscheldecke aus den kalten Zeltnächten für Ramona in Sydney mitbekommen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Um 8.40 Uhr ging mein Flieger und auf der günstigen Taxifahrt zum Flughafen erfuhr ich den Grund von meinem Taxifahrer für das nach 18 Uhr unspektakuläre Adelaide: Ein Großteil der Leute in Adelaide sind über 30, Berufstätige und Verheiratete, die ihre Abende lieber daheim in den Vorstädten verbringen. Und genau die sah ich dann vom Flugzeug, womit der Outback-Trip nun sein Ende fand...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Coober Pedy</title>
      <link>http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/29_Eintrag_3.html</link>
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      <pubDate>Sun, 29 Jun 2008 06:22:05 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/29_Eintrag_3_files/DSCF3669.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/DSCF3669_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;An diesem Tag rissen wir sehr viele Kilometer runter. Von kurz hinter Erldunda wurde es „am wüstigsten“ bis nach Coober Pedy. Zuerst überquerten wir aber erstmal die Grenze nach South Australia. Dieses sollte den Alkoholeinkauf auch wieder etwas vereinfachen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir sahen am Straßenrand Adler so groß wie Hunde mit Dingos um tote Kängurus kämpfen. South Australia ist wohl der bevölkerungsärmste Staat Australiens – 1,5 Millionen Einwohner und davon über 1,1 Mio. in der Hauptstadt Adelaide. Die lag aber noch gute 1.300 km vor uns.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Erster und letzter Stopp war kurz vor Coober Pedy (Kuba piti = Weißer Mann in einem Loch). 85 % der weltweit produzierten Schmuckopale stammen aus dieser Gegend und weil es nun mal tagsüber heiß und nachts kalt ist, haben sich die weißen Männer, die hier leben alle in unterirdischen Höhlen verkrochen (gute 80 % der Häuser liegen unter Hügeln). Aber dazu später mehr.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir campten direkt am Breakaway Lookout. Es sah mal aus, wie man sich so eine Wüste vorgestellt hat. Hier wurden schon diverse Western und der Science-Fiction-Streifen Pitch Black mit Vin Diesel gedreht. Von Spaziergängen in die Wildnis wurde wegen Einsturzgefahr aufgrund der unterirdischen Mininen deutlich gewarnt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir schossen wieder einige Golfbälle in die Prärie und fällten diverse Bäume mit den Händen, um ein letztes Feuer zu machen, indem wir alles verbrannten, was nicht mehr benötigt wurde. Kurzum: Erik und ich räumten so richtig auf. Beim Bäumefällen rammte sich dann Erik noch gute 2 cm Holz in den Fuß – der Grund für seine Golfschlägerkrücke auf allen folgenden Fotos.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Den nächsten Tag liefen wir dann in der Kleinstadt umher. Wir machten eine Führung durch eines der Untergrundhäuser, quatschten mit einem verwirrten Ungarn auf einem Berg, der uns in seine Opalmine locken wollte, bestiegen das Raumschiff aus dem Film und fuhren anschließend bis kurz vor Port Augusta. Die Hafenstadt in der Nähe von Adelaide. Hier fiel uns auf, dass wir seit über 2 Wochen gar keine Wolken mehr gesehen hatten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bevor es ins Bett ging, zapften wir jedoch noch einmal etwas Wasser. Ein Schild an der Straße wies auf Trinkwasser hin, aber alles was wir vorfanden, war eine Pipeline, aus der bei Betätigung diverser Schrauben senkrecht Wasser in die Höhe sprudelte. Es half ja alles nichts, wir brauchten Wasser zum kochen und waschen; und falls Coober Pedy in der Zeit zwischen 19.44 und 19.53 keine Wasserversorgung hatte, möchte ich mich an dieser Stelle im Namen von uns dreien ganz herzlich entschuldigen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die letzte Nacht war kalt und so windig, dass ich mir eine Erkältung einfing. Der Whisky half auch nicht dabei diesen Abend irgendwie zu verschönern und so wurde dann der Rest am darauffolgenden Tag im Stadtpark von Adelaide zusammen mit einer ordentlichen Portion Nudeln, Tomatensauce und Spiegelei verputzt. Ich hatte eine Nacht im YHA Hostel gebucht (danke an Ramona für den Tipp) und lief dann alleine durch Adelaide. Bye bye Jens, Erik und 1986‘er Toyota Tarago (a.k.a. Space Cruiser).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es war eine schöne Zeit mit euch!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Uluru und Kings Canyon</title>
      <link>http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/27_Eintrag_2.html</link>
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      <pubDate>Fri, 27 Jun 2008 06:21:38 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/27_Eintrag_2_files/CIMG3636.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/CIMG3636_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Ramona beschwerte sich am morgen über das Gemuhe der Kühe. Es waren tatsächlich einige Kühe in der Nähe unserer Zelte, die morgens mit Motorädern oder ähnlichem Gerät zusammen oder überhaupt mal getrieben wurden. Wir hatten noch 450 km vor uns zum Ayers Rock oder auch Uluru, wie er seit einigen Jahren nur noch genannt wird (Aborigini-Name).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Erldunda, also an der Stelle des Highways, wo eine Straße abgeht und eine Tankstelle steht, verließen wir den Steward Highway, um dann die letzten 350 km zum Wahrzeichen Australiens auf dem Lasster Highway zurückzulegen. Und schwupps war er da: der Klumpen. So gedacht. Wir entfernten uns allerdings immer weiter von dem Monolithen und langsam bemerkten wir unseren Irrtum. Es war gar nicht der Uluru, von dem wir schon munter Fotos gemacht hatten, es war ein Berg der ähnlich aussieht und Mount Cooper heißt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Den Uluru kann man nämlich gar nicht so für lau sehen. Lange bevor man ihn überhaupt hätte erahnen können, erschien auf einmal auf der Straße ein Häuschen. 100 Dollar kostete für uns vier der Eintritt. Erik drehte sofort um. Nach kurzem hin und her, abwägen ob sich zwei von uns in dem ganzen Gerümpel im „Kofferaum“ verstecken oder sich jemand unterm Auto festhalten könnte, wurde dann doch die Mastercard gezückt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und da war er nun, der 348 m hohe Eisenklumpen (und weiß Gott wie tief er nach unten geht), der hunderttausende von Besuchern jährlich anzieht. Nur heute waren wir ziemlich alleine da. Auch prima. Es gab einen 9,4 km langen Rundgang, den wir zum größten Teil jedoch gefahren sind. Dann Nahaufnahmen, Fernaufnahmen, mit Person, ohne Person, mit Straße, mit Känguruschild und hier einfach alles auf einmal:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Entgegen den Wünschen der Aboriginies wollten dann Erik und Ramona den Uluru besteigen. Darf man auch, es stürzen auch jedes Jahr ein paar Touristen dabei ab, allerdings war es heute auch von offizieller Seite verboten: zu windig!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf dem Rückweg stoppten wir in der „Sunset Viewing Area“. Von hier aus konnte man das Farbenspiel am Uluru bei Sonnenutergang genießen. Zufälligerweise parkten wir auf der Parkbucht von den ca. 30 Busparkplätzen, die dem ersten Touribus zugewiesen war. Eine freundliche Australierin sprang aus dem ersten Tourbus, ca. 30 Asiaten und Europäer starrten aus den Fenstern und wir stellten uns alle in Position um ein Viererfoto von der netten Busfahrerin schießen zu lassen. Voilà!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Park durfte man nicht campen, also ging es vorbei am in 50 km Entfernung gelegenen Kata-Tjuta-Gebirge (36 gerundete Hügel, 200 m höher als der Uluru und von Australienkennern eindeutig dem Uluru bevorzugt).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nachts verbrannte ich wieder die Altkleider der Woche, irgendein misteriöses Fahrzeug strahlte uns an und wir spielten ungestört &lt;br/&gt;Skat. Ramona und ich hatten es langsam begriffen, „ohne 1 Spiel 2 Mal Herz“ und ich habe mal eine Partie gewonnen. So!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Morgens musste erstmal die Schiebetür des unzerstörbaren Toyotas repariert werden. Etwas Geprokel, etwas Sonnenblumenöl, fertig. Einzige Herausforderung waren die manngroßen Emus, die immer etwas grimmig guckten und unseren letzten Proviant gerne vernascht hätten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ramonas letzten Tag verbrachten wir im King‘s Canyon. Meiner Einschätzung nach viel schöner als der Uluru. Über die Luritja Road ging es zur millionen Jahre alten Sandsteinschlucht, 270 m hohe Felsen ragen dort nach oben, an dessen Kante man, wenn man denn endlich oben angelangt ist, herantreten kann, um direkt in die Tiefe zu blicken. Sechs Kilometer wanderten wir umher, kreuzten die Wege einer deutschen Abi-Klasse, rasteten in einer Nebenschlucht des Canyons „Garden Eden“ und bereiteten uns zum Abschied Pancakes aus der Flasche.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dann flitzten wir zurück nach Erldunda, hier sollte nämlich Ramona um 21.30 von einem Bus abgeholt werden, um weiter nach Alice Springs zu fahren und dann am nächsten Tag nach Sydney zu fliegen. Jens schaffte die 300 km bei Nacht (d.h. Tempo 50, da Kängurus ziemlich dumme Verkehrsteilnehmer sind) genau 5 Minuten schneller, als der Bus, der wahrscheinlich vom Uluru losfuhr. Es passte auf jeden Fall wieder wie die Faust auf‘s Auge und sobald Ramona herzlich verabschiedet worden war, stellten wir drei fest: Wir haben nichts mehr zu essen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es wurde die letzte Dose aufgemacht, das letzte Toast brüderlich geteilt, die Ekelchips verspeist und als krönenden Abschluss (die Tankstelle hatte noch 3 Minuten geöffnet): Sausage Roll. Eine australische Wurst in Blätterteig, die, wie wir erfuhren, normalerweise um diese Uhrzeit an den Emu hinter der Tanke verfüttert wird: „He must be sick of this stuff!“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Tankstellenwärterin warnte uns dann noch vor der Weiterfahrt bei Nacht: „Watch out for the black cows!“. Jens und ich schauten uns fragend an... Schwarze Kühe? Wieso schwarze Kühe? Hat die da draußen schwarze Kühe ausgesetzt....? Wenn wir da draußen schwarze Kühe vorfinden...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir mussten in der Tat den Weg einiger Kühe kreuzen und noch ein Weilchen fahren, um wenigstens mehr Abstand zum Highway zu haben und von den Road Trains durch einen Busch akustisch leicht isoliert zu sein. Die ersten 2.600 km waren geschafft.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;29. Juni, Ausblick aus Camp #10 (Männercamp) um 8.38 Uhr</description>
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      <title>Devils Marbles und Alice</title>
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      <pubDate>Wed, 25 Jun 2008 06:19:26 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/25_Eintrag_1_files/164.%20Mo%20faehrt.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/164.%20Mo%20faehrt_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;In Tennant Creek wurde dann wieder schön geduscht und ich fuhr unseren Outbackbus weiter bis zu den Devil‘s Marbles. Das sind große, runde Granitgesteine, die auf ca. 1.800 ha verstreut liegen und teilweise auch aufeinander balancieren. Nach einer Sage der Ureinwohner soll ein böse Schlange hier große Eier vom Teufel abgelegt haben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie dieses Gestein vor Millionen von Jahren durch Erosion zu dem wurde, was es heute ist, erklärt Ramona auf ihrem Blog mit Begriffen wie „Wollsackverwitterung“. Der interessierte Leser weiß wohin er muss...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zum darauf Herumturnen mussten wir das aber nicht wissen :-)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der nächste Stopp war Barrow Creek, und das sah mal wieder aus wie Daily Waters. Eine Tankstelle, ein Pub, eine Toilette. Hier einfach mal die gesamte, auf jeder Landkarte verzeichnete, „Stadt“ auf einem Foto:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ungefähr hier begann auch der Smalltalk mit den Australiern unverständlich zu werden. Man wird ja oft in Australien angesprochen mit (ich vermisse es ja inzwischen sehr), meist sogar mit nett gemeinten Ratschlägen. Wir verstanden sie nur leider nicht. Es ging nur immer: „Wa warr warr wawa vending machine!“ Hahahaha. Und vier deutsche lächeln höflich zurück. Der Nächste sagte: „Wawa warr wah tire!“ Jens ganz selbstbewusst: „Yes, that is our tire!“ Im Nachhinein wollte er uns glaube ich nur auf den niedrigen Reifendruck aufmerksam machen, so zumindest die Vermutung. Und an dieser Tankstelle hier lief auch wieder ein netter Australier an uns vorbei und sagte „Warr wa waaa, waaa, a bit late, aye? Hahaha.“ &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das nahmen wir uns zu Herzen und bauten sofort ein paar Kilometer weiter unser Camp auf und tanzten um das Feuer, während ich meine Klamotten verbrannte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Feuer war bitter nötig, denn am Morgen hatten wir Frost am Zelt. Es war schweinekalt, aber in diversen Schlafsäcken und Decken eingewickelt ging es schon irgendwie. Nur der Morgen im zugefrorenen Zelt war etwas ungemütlich. Mittags war es dann schon wieder warm. Wir fuhren durch das geographische Zentrum Australiens (Ti Tree) und natürlich war auch hier ein Pub: „The most Central Pub in Australia“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kurz darauf kamen wir in Alice Springs an (26.000 Einwohner und die größte Stadt im Herzen Australiens). Es gab ein Eis am Museum der Telegraphenstation (der Grund für die Stadt), ein ordentliches Essen (Hungry Jacks a.k.a. Burger King) und dann besteigen wir den Anzac Hill, um einen Blick mit unseren dicken Burger-Bäuchen (wir waren so ein Essen wirklich nicht mehr gewohnt) auf die Wüsten- und Touristadt zu werfen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir genossen einen ordentlichen Kaffee, Handyempfang (EM-Ergebnisse aus Deutschland kamen in chronologischer Reihenfolge bei uns an und sorgten für Heiterkeit) und Ramona buchte ihr Zimmer für ihren Abflugtag. Benzin war wieder billiger und wir kauften für die nächsten Tage ein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir kreuzten anschließend gemeinsam den Ghan. Die Zugverbindung, die den Norden mit dem Süden verbindet bzw. Darwin über Alice Springs mit Adelaide. Wir fuhren weiter, die Wüste wurde karger, die Nächte wurden kälter und die Feuer größer...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Von Loneliness &amp; Liquor Shops</title>
      <link>http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/23_Eintrag_2.html</link>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2008 04:20:37 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/23_Eintrag_2_files/103.%203%20Maenner%20im%20Pool.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/103.%203%20Maenner%20im%20Pool_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Wir gingen morgens ordentlich Einkaufen. Wir waren in Katherine und das ist mehr oder weniger die letzte Stadt vor Alice Springs. Also Nudeln, Dosengerichte und Alkoholika einkaufen, denn alles was ab jetzt nur noch passiert sind steigende Preise (Der Outback-Magnumpreis wanderte von knapp 2 Euro auf gute 3,50 Euro.)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Liquor Stores hatten allerdings vormittags geschlossen, was wir als Outback-Newbies natürlich nicht wussten, also fragte ich einen Einheimischen, wann denn die Bottle Shops öffnen würden und wir bekamen als Antwort zu hören „Hahaha! The whole town will be fucking drunk if they open now“. Wir sollten uns tatsächlich noch bis 14 Uhr gedulden müssen. Das geht in Katherine übrigens ganz einfach. In der ganzen Kleinstadt wird man mit dudeliger Entspannungsmusik à la Supermarkt berieselt. Warum? Keine Ahnung; es muss was mit den Öffnungszeiten von Bottle Shops zu tun haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir zogen weiter zu den Bitter Springs (120km südlich von Katherine) und badeten mit einer heiteren Truppe von Rentnern. Das Wasser schmeckte tatsächlich bitter, unabhängig vom jeweiligen Publikum, und so hielten wir auf der Weiterfahrt noch bei einem Liquor Shop - sie hatten nun endlich geöffnet. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Kauf stellte sich aber als komplizierter heraus als vorerst angenommen. Erik und ich entscheiden uns nämlich für 3 Kubitainer Wein, zwei Flaschen Wein und etwas Whisky. An der Kasse wurden wir dann von der etwas peinlich berührten Kassiererin nach unseren Ausweisen gefragt. Gut, machen wir ja mit. Ich holte meinen Führerschein. Auf halbem Weg sagte sie, dass ich nur einen kaufen könnte. Wir verstanden es nicht ganz und so wurde australisch-freundlich und völlig verständnislos über die ab heute(!) geltende Gesetzeslage hergezogen: Jede Person darf nur einen Weincontainer kaufen, der Rest sei unbegrenzt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sofort bot die Australierin hinter uns an, das einfach auf ihren Ausweis zu nehmen. Inzwischen waren Jens und Ramona im Laden und unsere 3 Führerscheine wurden mit neuester Technik eingescannt. 24 Stunden befanden wir uns nun im System des Licensing and Regulation Departments of Justice des Northern Territory‘s. Gut, dass wir mit unserem Einkauf unter einer Gesamtsumme von $100 blieben, sonst wären es drei Jahre gewesen. Auch gut, dass ich nicht mit Alkoholikern unterwegs war, sonst hätte es eine Fehlermeldung beim Kauf gegeben und man hätte uns nichts verkaufen dürfen, so die Erklärungen auf dem „We respect your privacy“-Flyer. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nächster Stopp war bei einem offiziellen Campingplatz. Um Gottes Willen nicht um dort zu bleiben... wir wollten nur einfach mal eine richtige Dusche nehmen. In der Zwischenzeit kämpfte eine Herde Pfauen um unsere Einkäufe für die abendliche Portion Burritos. Wir haben gewonnen. Großes Dankeschön an Ramona, hat vorzüglich geschmeckt den Abend!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit Bohnen und Ei ging es dann am nächsten Tag weiter. Jetzt hieß es erstmal Kilometer wegfahren. Noch vor dem ersten Stop sah ich die einzige Polizei bzw. Geschwindigkeitskontrolle auf der ganzen Tour. Ein knallblauer Polizeiwagen geparkt am Wegesrand eines ewig langen Highways in der Wüste. Wer den übersieht, braucht wirklich eine Pause vom Geradeausfahren. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Daily Waters ist der angeblich älteste Pub Australiens. Dementsprechend auch eine Tourifalle, aber wenn man Sprit braucht, muss man nun mal Tanken. Wir verschwanden als die ersten Busse ihre Kunden dort aussetzten und vergaßen die merkwürdige Dekoration in diesem Pub (Ausweise und Unterwäsche von Backpackern hing und klebte an Wänden, Türen und Decken). Ich weiß gar nicht, warum der Gedanke an einen perversen Serienmörder nicht schon viel früher kam, aber wir zogen einfach weiter und freuten uns über das nächste Verkehrsschild: ein Känguru auf Schiern. Vielleicht zum Wachhalten der Autofahrer!?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Man war nämlich inzwischen wirklich sehr einsam auf der Straße. So einsam, dass die 3-4 Autos Gegenverkehr pro Stunde uns und wir sie immer mit einem freundlichen Daumen-Hoch begrüßten! Es war zeitweise sogar so einsam, dass sich der Dorfhund, der nächsten Tankstellenstadt auf die Straße schleppte und dort so lange ausharrte bis Jens komplett vor ihm parkte. Mit einem „Mist, wieder nicht geklappt“-Blick wurden wir dann gestraft, als der Köter langsam komplett auf die andere Straßenseite weiterzog. Verrückte Gegend!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da Ramona und Jens gegen 20h aufgrund der Kälte in unsere Deluxe-Zelte verschwanden, machten sich Erik und ich auf eine kleine Nachtwanderung: wir wollten einfach mal einen dieser vielen kleinen Feldwege, auf denen wir immer unser Zelt aufschlagen, bis zum Ende gehen. Das Ende zeigte sich (zum GLück) nach einer guten halben Stunde in Form eines ausgetrockneten Flussbettes. Es war trotzdem aufregend und wir stolperten über 30 Jahre alten Metallschrott und Kuhschädel. (Kühe sah man übrigens auch noch mit Haut inzwischen sehr oft am Straßenrand liegen – vertrocknet)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mittwoch waren wir dann um 10 Uhr „On the Road“. Es kam auch langsam Routine in den einzigen Teil des Tage, indem man Routine gebrauchen kann: das Aufstehen und Zusammenpacken. Der Morgen begann für mich meistens nämlich wie folgt: *Träum, träum, träum* .... Suuuuuuuuuuup. Raschel-raschel-raschel. Bsiiiiiiiiiiiip. Ramona war als erste aufgestanden und trommelte lautlos alle zum Frühstück zusammen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf der anderen Seite des Camps (1 Meter neben mit) ging es da schon ganz anders zu. Jens meldet sich nämlich dort meistens als erster zu Wort. „Eeeeeerik??“ Erik: „Hmmmmjaaa!“ Jens: „Aufstehen!“ ... *Stille* Jens erneut: „Los, Zelt packen, frühstücken, losfahren!“ Erik: „Man, chill doch mal du Camper-Nazi!!“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn so der Tag beginnt, weiß man, dass man das Richtige getan hat. Denn ich war aufgrund von gutem 5-minütigem Gelache nun auch putzmunter, im wolkenlosen Himmel schien die Sonne wie jeden anderen Tag auch; alles war gut!</description>
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      <title>Planschen Springen Spielen</title>
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      <pubDate>Sat, 21 Jun 2008 06:20:12 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/21_Eintrag_1_files/DSCF3455.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/DSCF3455_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Um 8h starten wir für weitere Wandmalereien nach Nourlangie. Es ging vorbei an 2m hohen Termitenhügeln, merkwürdigen Früchten und einer Oldtimer-Karavane, die sich ähnlich wie wir mit ihren 1920‘er Wagen durch Australien schlagen. Hut ab!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Den ersten Badestop legten wir dann in den Edith Falls ein. Nach eine guten halben Stunde Fußmarsch war man in einem kleinen Gebirge mit Wasserfällen und interessanten Kletterfelsen. Wir trafen in einem der Wasserlöcher wieder unseren ständigen Begleiter... den Frosch. Vielleicht mag es auch eine Kröte gewesen sein, zumindest traute sich dort keiner mehr rein, so dass wir uns auf den See, den Wasserfall und das Runterspringen beschränkten. Den Wasserfall degradierte ich zur Gegenstromanlage und kämpfte tüchtig gegen die Fluten. Direkt darunter sieht auch so ein kleiner Wasserfall schon gewaltig aus. Schöne Natur – wer braucht schon iPhones?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir verbrachten eine angenehme Nacht wieder im Outback. Angenehmer dieses Mal, weil es nicht mehr so schrecklich schwül war und die Mücken ausblieben. Der Sternenhimmel ließ sich lange bewundern, da der Mond auf sich warten ließ und ich hörte ein Känguru in der Nacht. Woher ich weiß, dass es eins war? Weil Ramona, die wohl grade die Nachtwache übernommen hatte, es mir am nächsten Morgen erzählte =)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Am 22. kamen wir in Katherine Gorge an (13 Canyons, 12km lang, bis zu 100m hoch und 25 Mio. Jahre alt). Eines meiner persönlichen Highlights. Wir entschieden uns für den Butterfly-Walk, Kategorie „Hard“ und 12 km lang. Ich hasse ja eigentlich wandern, aber der Weg war eindeutig eher eine kleine Safari. Man startete in karger Landschaft, ging über Berge und Felsen, durch kleine Bäche, unter umgefallenen Bäumen und wieder über Felsen bis in eine zugewachsene Schlucht. Dort war es endlich ein wenig kühler und auf einmal stand man vor einem riesigen See, umrandet von Felswänden. Der Weg war übrigens hier auch zu Ende, so dass wir zum Wasser am Felsen entlang hangelten bis wir an einer Platform ankamen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dort hieß es erstmal Wäsche waschen, schwimmen und von noch mehr Felsen springen. Zwischendrin kamen Tourboote und wir grüßten wie bestellte Piraten halbnackt von den Felsen, wie auf einer Universal Studio Tour. Nach kurzem Snack ging es wieder gute 2 Stunden zurück. Hier sah ich übrigens zum ersten und letzten Mal eine kleine Schlange, die ich erschreckt haben muss und vor mir in einen kleinen Bach flitzte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Irgendwie fiel mir auf, dass die australische Landschaft einfach wie für den Menschen gemacht ist, denn so gefährlich und halsbrecherisch manche Wege auch aussehen mögen, wir kamen ohne Blessuren durch und vor allem überall hin, wo wir hin wollten. Als hätte die Natur in den Millionen Jahren verstanden, in welchen Abständen man so etwas wie Stufen in Klippen oder Bergen bräuchte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unser viertes Camp wurde direkt auf einer verlassenen Straße aufgestellt, es gab wieder einen Traumhimmel, so viel Nudeln, dass wir gar kein Wasser mehr abgießen mussten und allmählich verstanden Ramona und ich die uns seit 2 Nächten näher gebrachten Grundregeln des Skats.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Berry Springs, Ubirr, Jabiru</title>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2008 03:36:10 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/19_Berry_Springs,_Ubirr,_Jabiru_files/DSCF3385.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/DSCF3385_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:120px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Berry Springs sind Trinkwasserquellen in einem tropischen Wald, indem man nicht nur baden, reinspringen und mindestens ca. 5 Meter tief tauchen kann... Fische kann man auch versuchen zu fangen. Bei uns jedoch ohne Erfolg. Meine neuen Billig-Crocs fungierten beim Baden nicht nur als Schutz vor Steinen und Felsen (Beileid an Ramona für die blauen Flecken) sondern auch noch als Schwimmflügel mit gutem Auftrieb!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mittags ging es weiter Richtung Kakadu National Park. Die Vereinten Nationen haben diese Gegend zum Welterbe erklärt und so mussten wir natürlich da noch hin, bekannt evtl. durch Crocodile Dundee. Von feuchten Tropen aber schon keine Spur mehr! Auf dem Weg dahin passierten wir eine sich auf der linken Seite entlang wälzende Feuerwand. Obwohl Jens schon die Straßenseite wechselte wurde es schlagartig sehr heiß im Wagen. Da diese jährlichen Feuer wichtiger Bestandteil für eine gesunde, australische Flora sind, haben wir auch  bei der nächsten Tankstelle, an der sich grade die Armee auf ein Bier traf, nichts weiter gesagt. Womöglich haben die es grade sowieso angezündet – so etwas wird gemacht, wenn‘s nicht von alleine will. Das Feuerrisiko an dem Tag war übrigens „extreme“... Wer hätte das gedacht?!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir fuhren nach der Tankfüllung noch ein Stück weiter und campten direkt vor den Toren des Nationalparks. Jens steuerte einen einsamen Seitenweg entlang zu einem „Platz“. Vorbei an sämtlichen Schildern und Hinweisen, wo nun der offizielle Campingplatz sei. Ramona und ich waren etwas irritiert... keine Häuser, keine Menschen, kein Strom, kein Licht... Herrgott, noch nicht mal fließendes Wasser!! Hinzu kam, dass der Platz noch rauchte von dem Feuer. Aber die Logik ist ja simpel: Wo es bereits brannte, kann es so schnell nicht wieder! ;-)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich muss sagen, dass diese Nacht (der einzige) Horror war. Unser „2-Mann-Deluxe-Zelt“, wie es laut Packung hieß, war ungefähr 1,20m breit. Die Fliegen waren zurück und wurden, als es dunkel war, durch die Mücken abgelöst. Der Boden war steinhart, irgendwelche Tiere liefen Nachts um das Zelt herum (so zumindest meine Einbildung) und die Bäume raschelten als würde es regnen oder zumindest anfangen. Tat es aber die ganze Nacht nicht. Ich wachte um 3 Uhr nachts auf und wartete dann bis 7 Uhr mit dem Einschlafen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nach Tee und Nutellabrot ging es auf den Ubirr. Ein ca. 250 Meter hoher Felsen, von dem aus man eine gute Sicht über das platte Land und den Park hat. Die eine Richtung sah aus wie Australien, die andere wie Afrika. Elefanten hätten gut in das Bild gepasst.... Steppe, Gräser, ab und an ein Fels dazwischen. Ein netter Einstieg und Stimmungsmacher für das, was in den nächsten Wochen noch kommen mag.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein wenig Kultur gab es auch: 30.000 Jahre alte Aborigine-Malereien an den Felsen. Anstelle von Erklärungen auf Schildern wurden aber für jede Malerei nur die jeweiligen Strafen bei Beschädigung aufgeführt. Anhand der Strafen kann ich sagen: Dieses hier muss eines der besten sein, da es mit $55.000 dotiert war und sicherlich irgendwo in dem Aborigine-Kamasutra zu finden ist. „Sie sehen braune, schwarze und weiße Erdfarben auf Felsüberhängen.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir fuhren auf dem schön asphaltierten Arnhem Highway weiter nach Jabiru. Der größte und nach europäischen Standards auch einzige Ort im Kakadu National Park, der ungefähr die Größe von Sachsen-Anhalt hat. Für 3 Dollar schwammen wir als einzige Touris (zusammen mit einem toten Frosch) im Swimming-Pool und duschten endlich mal wieder.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf dem einzigen offiziellen Campingplatz, den wir auf dieser Reise ansteuerten, trafen wir dann abends unsere Paralleluniversumscamper. Drei Typen und eine Frau in einem Toyota Minivan. Wir schauten sie intensiv und stillschweigend an und verschwanden nach Anbruch der Dunkelheit um 18 Uhr in unseren Zelten. Die Mückeninvasion an diesem am See gelegenen Camp war abartig. Man las, zählte seine Stiche und holte den Schlaf nach...&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Wie alles begann...</title>
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      <pubDate>Tue, 17 Jun 2008 03:01:19 +0400</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Eintraege/2008/6/17_Wie_alles_begann..._files/DSCF3365.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.godenschweger.com/blog/Moritz_in_Sydney/Startseite/Media/DSCF3365_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:160px; height:213px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Der Outbacktrip startete mit einem 1A-Flug von Sydney nach Darwin. Darwin ist die Hauptstadt des Staates Northern Territory, welches viermal so groß ist wie Deutschland, aber nur halb so viele Einwohner wie Hamburg hat. Klingt komisch, ist aber so! Die Flugroute ist nicht so populär und daher war zum ersten Mal Qantas der billigste Dienstleister für unseren 3-Stunden-Flug.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Einmal mit keiner Billig-Flugline zu fliegen brachte auch ungemeine Vorzüge. Es gab Gratis-Verpflegung (inkl. Nachtisch) und weil Ramona und ich so sportlich aussahen, wurden wir gefragt, ob wir im Falle einer Notwasserung auch ordentlich mit anpacken könnten. Ich habe im ersten Moment gar nicht verstanden, um was es ging, aber Ramonas Augen funkelten und ich verstand: Platz am Notausgang (Uns gegenüber saß lediglich ab und zu ein schwuler Steward).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In tropischer Schwüle gingen wir völlig „gejet-laged“ (30 Minuten Zeitunterschied zu Sydney) in der Nacht von der Maschine am Mini-Airport zum Taxi. Die Fahrt war nicht grade günstig (3 Sekunden kosteten 10 Cent!). Glücklich über unser Hostel-Zimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage fielen wir so gut wie gleich ins Bett – ohne natürlich zu vergessen ein Foto von unserem Haustier zu machen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der nächste Morgen brachte nun die Entscheidung. Haben es Erik und Jens, von denen ich seit Wochen nichts mehr gehört habe, tatsächlich geschafft am besagten Tag zur besagten Uhrzeit hier in Darwin anzukommen und unser Hostel zu finden? &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Darwin, 18. Juni, 9:45h.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Rätsel bleibt für mich wie sie es geschafft hatten, denn die Adresse aus meiner letzten Mail stimmte nicht mehr - das eigentlich geplante Hotel war ausgebucht und die SMS kamen erst Tage später. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es gab Frühstück um 10 Uhr in einem Park. Ramona und ich wurden in die Outback-Kochkünste mit Hilfe eines Gaskochers und einer Pfannkuchenmischung zum selber Aufschütteln aus der Flasche eingewiesen. Wir stellten fest, dass da noch Optimierungspotential drin steckt, verbrachten den Nachmittag an einsamen Stränden und Seen in Darwin (lediglich die australische Luftwaffe nervte gelegentlich mit ihren Düsenjets) und begutachteten die Strandbewohner. Heerscharen von kleinen Krebsen, die gelegentlich aus dem Sand kamen, einige Meter wanderten und geschlossen wieder in ihm versanken. „Kurios.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gegen 21 Uhr war es in Darwin dann auch schon zu spät, um noch in einem Restaurant einzukehren, so dass es eine Pizza im Park gab, gefolgt von einigen Bieren und der Anwesenheit bei einer australischen polizeilichen Maßnahme. Ein Gefangenentransporter fuhr plötzlich links ran, dort saßen drei Aborigines und spielten Klanghölzer. Das ist ein Verbrechen in Darwin: Alle aufstehen, es wurde kurz am Wein gerochen, Bäuche gezeigt, und alle drei verschwanden in dem käfigartigen Aufbau des Jeeps. Erinnerte mich irgendwie an Cops aus den Staaten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nach einer Nacht zu viert (und ich glaube der ersten unter einem Dach für Erik und Jens seit über einem Monat) kauften wir mit unserem Outbackmobil erstmal ein. Es war eine logistische Meisterleistung unser Gepäck, Proviant und uns selbst in dem Wagen zu verstauen. Den $150-Einkauf kriegten wir aber irgendwo zwischen Klapptischen, Wassertanks und Kühlwasservorräten unter, so dass unser erstes Ziel angesteuert werden konnte: die Berry Springs...</description>
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